Eine Befragung der Switzerland Global Enterprise bei 150
exportorientierten KMU im Dezember 2015 zeigt interessante Einblicke, wie sich
diese Unternehmungen im Verlaufe des Jahres der Aufhebung des stabilen Franken
– Eurokurses angepasst haben und welche ihrer Stakeholder davon betroffen
wurden. Generell zeigt sich, dass das Exportvolumen gehalten werden konnte,
dass indessen im Durchschnitt klare Margenverluste hingenommen werden
mussten. Rund dreiviertel der befragten Firmen meldeten einen Margenverlust;
bei 41 % lag der Rückgang allerdings nur bei 1 bis 10 %. Die Umfrage zeigt aber
auch, dass die Unternehmungen mit verschiedenen Massnahmen versuchten,
die negativen Entwicklungen aufzufangen oder doch in Grenzen zu halten.
Rund ein Viertel der Befragten meldeten sogar eine Margenverbesserung oder
lediglich eine Stagnation.Mittwoch, 3. Februar 2016
Stakeholder-Belastung durch Frankenschock
Eine Befragung der Switzerland Global Enterprise bei 150
exportorientierten KMU im Dezember 2015 zeigt interessante Einblicke, wie sich
diese Unternehmungen im Verlaufe des Jahres der Aufhebung des stabilen Franken
– Eurokurses angepasst haben und welche ihrer Stakeholder davon betroffen
wurden. Generell zeigt sich, dass das Exportvolumen gehalten werden konnte,
dass indessen im Durchschnitt klare Margenverluste hingenommen werden
mussten. Rund dreiviertel der befragten Firmen meldeten einen Margenverlust;
bei 41 % lag der Rückgang allerdings nur bei 1 bis 10 %. Die Umfrage zeigt aber
auch, dass die Unternehmungen mit verschiedenen Massnahmen versuchten,
die negativen Entwicklungen aufzufangen oder doch in Grenzen zu halten.
Rund ein Viertel der Befragten meldeten sogar eine Margenverbesserung oder
lediglich eine Stagnation.Mittwoch, 27. Januar 2016
WEF: Networking einmal ganz anders betrachtet
Am
diesjährigen WEF wurden aufgrund des Global Risk Reports komplexe
Themenstellungen behandelt, und es wurde aufgezeigt, wie diese sehr
vielfältig miteinander vernetzt sind. Dass die Einsicht in diese
Vernetzungen zur Verhinderung drohender Wirtschaftskrisen äusserst wichtig ist,
betonte auch der Nobelpreisträger für Oekonomie, Joseph Stiglitz, in
mehreren Interviews. Um künftige Wirtschaftskrisen besser anzugehen, als dies
bei der Finanzkrise 2008 der Fall war, ist für die Führungskräfte in
Wirtschaft und Politik ein bewusstes und professionelles Networking von grosser
Bedeutung. Es schafft eine wesentliche Grundlage für die Analyse der
Vernetzungen in der Krise, aber vor allem auch für die Entwicklung von Verhinderungsstrategien,
welche den Wechselwirkungen zwischen den Problembereichen in den jeweiligen
Situationen gerecht werden. In der Stakeholder
Management Literatur wird dafür der Ansatz des themenbasierten Multi -Stakeholder - Settings
zur Verfügung gestellt.
Dienstag, 19. Januar 2016
Homo oeconomicus und die maximierte Verwertung der Natur
Die vorherrschende ökonomische Logik des „homo
oeconomicus“, eines auf rationalen, Nutzen maximierendes Wesen, lässt kein
Platz für Selbstbeschränkung, Masshalten oder Balance. Dies hat auf die Dauer verehrende
Konsequenzen für unsere Umwelt. Denn diese wird nur als „Mittel“ für den „Zweck“
Selbstoptimierender Agenten (Menschen) behandelt. Eine interessante Kritik am „homo
oeconomicus“ kann man im Artikel von Ulrich Thielmann lesen.
Mittwoch, 13. Januar 2016
Klima-Stakeholder: Lieben wir unseren Planeten zu Tode?

Ob spontaner Wochenendausflug in die herrlichen Berge um den
Chef zu vergessen oder die langersehnte Überseereise zu den bunten Korallenriffen
um den Geist auszulüften, Reisen ist für viele Wohlstandsbürger der Schweiz zu
einem Selbstverständnis geworden wie der Dessert nach einem gemütlichen Abendmahl.
Aber Reisen, wie auch (zu viele) Desserts, hinterlassen bekanntlich unerwünschte
Spuren, auch wenn diese nicht immer unmittelbar erkennbar sind.
Freitag, 25. Dezember 2015
Volkswagen als Vorbild: Der Umgang mit unrühmlicher Geschichte
In Wolfsburg schwebt weiterhin das Damoklesschwert des Abgasskandals über den Volkswagenwerken. Zwar scheinen die Umrüstaktionen weltweit erfolgreich anzulaufen. Die Krise ist aber noch längst nicht bewältigt. Die Frage, die sich stellt, ist, wie nachhaltig der Reputationsschaden für Volkswagen sein wird. Wie werden sich künftige Generationen an die moralischen Verfehlungen des Umwelt-Sünders erinnern? Und mit welchen Effekten für Volkswagen? Oder konstruktiver: Wie soll sich ein Unternehmen im hier und jetzt ihrer moralischen Verantwortung stellen, damit ihre Legitimität in der Zukunft nicht nachhaltig geschädigt ist?Donnerstag, 10. Dezember 2015
Die Wahl Parmelin: Warum mit mehr SVP im Bundesrat plötzlich mehr Stabilität möglich ist
Guy Parmelin (SVP), Winzer und Bauer aus
der Romandie, genauer aus dem Dorf Bursins in der Waadt, wurde von der
Bundesversammlung zum neuen Bundesrat gewählt. Die Wahl wirkt institutionellen
Instabilitäten entgegen, die durch die folgenreiche Uneinigkeit und Unklarheit,
mit welcher Formel die Konkordanz im Bundesrat gewährleistet sei, hervorgerufen
wurde. Die Wahl ist ein Zeichen für den Willen zu mehr institutioneller
Stabilität und kann als Chance gewertet werden. Warum dies so ist, soll nun
anhand den für die Wahl zentralen drei Stakeholdern Parlament, Partei (SVP) und
Person (Parmelin) gezeigt werden:
Donnerstag, 3. Dezember 2015
Klima-Konsumverhaltens-Amnesie
Mit der aktuellen Klimakonferenz in Paris stellt sich die Frage, was zu tun ist, wenn die menschliche Natur meist nur kurzfristig auf sich selbstbezogen handelt und die Konsequenzen für zukünftige Stakeholder-Generationen ausklammert. Sprich: wenn Verhaltensänderungen, wie z.B. das exzessive Konsum- oder Reiseverhalten der reichen Weltbürger nur äusserst schwer - wenn überhaupt - durch Aufklärung oder Anreize veränderbar ist.
Der Economist plädiert hier ernüchternd für mehr Realismus und legt den Fokus auf massiv höhere staatliche Investitionen in neue umweltrelevante Technologien.
Der Economist plädiert hier ernüchternd für mehr Realismus und legt den Fokus auf massiv höhere staatliche Investitionen in neue umweltrelevante Technologien.
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