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Freitag, 18. März 2016

Die Schweiz im 21. Jahrhundert – Perspektiven aus der Sicht der Demografie


Seit 1870 gibt es detaillierte statistische Aufzeichnungen über die Demografie der Schweiz. Seit dieser Zeit hat die Lebenserwartung fast ohne Ausnahme jedes Jahr zugenommen. Diese Entwicklung ist nicht abgeschlossen. Zumindest für die nächsten 20-30 Jahre ist man sich sicher, dass die Lebenserwartung weiter zunehmen wird. Gleichzeitig sind in diesem Land die Geburtenraten seit 50 Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau. Dies führt zunehmend zu einer Schrumpfung der Gesellschaft, sofern nicht eine dritte demografische Einflussgrösse dieser Entwicklung entgegenwirkt: Die Migration.

Dienstag, 7. Juli 2015

Die Babyboomer kommen ins Seniorenalter

In einem Bericht der NZZ werden die  kürzlich erschiene Studie ‚Die Zukunft des Pflegeheimmarktes‘ und die damit verbundenen  Herausforderungen für die Gesellschaft diskutiert. Im Vordergrund stehen die Probleme, die entstehen, weil die anzahlmässig starken Generationen der Babyboomer ins Seniorenalter kommen und erst noch eine längere Lebenserwartung haben als die heutigen Altersgenerationen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Was es braucht, um das Potenzial von Arbeitnehmern über 45 Jahren zu nutzen

Das Thema, wie ältere Arbeitnehmer (sog. 45+) besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können hat jetzt den Sprung auch auf die Agenda von Economiesuisse und des Schweizerischen Arbeitgeberverbands geschafft. Das ist erfreulich. Gemäss Medinkonferenz  im Januar werden die älteren Arbeitskräfte als Inländerpotenzial gesehen, das es zu nutzen gilt. Auch der liberale Think-Tank Avenir Suisse sieht gemäss einem Positionspapier viel  Potenzial bei diesen Arbeitskräften. Zu bekämpfen gilt es den u.a. durch die angenommene Masseneinwanderungsinitiative stärker in den Fokus gerückten Fachkräftemangel.

Freitag, 30. Januar 2015

Haben wir das Potential der Altersarbeit verschlafen? Welche Firmen trotzdem gut dastehen.

Mit dem Titel „Altersarbeit in den Kinderschuhen: Senioren als Trumpf gegen den Fachkräftemangel“ mischt sich Avenir Suisse in den öffentlichen Diskurs zum Thema Arbeiten im höheren Alter ein. Entsetzt stellten die Medien jüngst nämlich fest, dass von Schweizer Firmen noch viel zu wenig unternommen wird, um das Problem des Fachkräftemangels ernsthaft anzugehen. Die Flexibilisierung des Renten- bzw. Referenzalters wird häufig als rasch zu implementierende Lösung angeboten. Was es dabei zu bedenken gilt, wird in diesem Blogbeitrag adressiert.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Gastblog: Gipfelikonferenz Gesundheit

Die Gipfeli-Konferenz ging am 11. September mit dem Thema „Gesundheitswesen“ in eine zweite Runde. Das Spannungsfeld „zunehmender Kostendruck“ versus „fehlender Wille in der Bevölkerung zum Leistungsabbau“ stellt die Fachkräfte im Gesundheitswesen vor grosse Herausforderungen.

Mitdiskutiert haben unter der Leitung von Prof. Sybille Sachs und Matthias Mölleney folgende Personen: Dr. Leo Boos, Partner bei H Focus AG, Jeanette Bürki, ehemalige Leiterin verschiedener Spitäler, Andrea Dörig, Leitung des Departement Pflege der Spitäler Schaffhausen, Monika Eichelberger, Direktion Langzeitpflege des Schlössli Biel, Hans Groth, Präsident WDA Forum St. Gallen, Franz Schneller, Berater bei Gesundheitsprojekten, Markus Stauffer, Co-Leitung des Center for Health Care Management an der HWZ und Geschäftsführer der Wittlin Stauffer AG, Beat Stierlin, CEO der Klinik Barmelweid AG, Dr. Tania Weng, Leitung des Projekt „QualiCCare“, Dr. Peter Wittlin, Co-Leitung des Center for Health Care Management der HWZ und Geschäftsführer der Wittlin Stauffer AG.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Die Multi-Generationen-Unternehmung

Die demographischen Veränderungen, die uns in der Gesellschaft und Wirtschaft bevorstehen, haben unser Bewusstsein für die Bedeutung von generationenübergreifenden Strukturwandlungen geschärft. So waren im Jahre 2000 in der Schweiz noch lediglich 15.1% der Bevölkerung über 64 Jahre alt, in 2012 waren es bereits 17,4%, im Jahre 2030 werden es laut Bundesamt für Statistik geschätzte 24.2% sein.

Weiter geht man davon aus, dass der heutige Fachkräftemangel durch diese demographischen Entwicklungen noch weiter verschärft wird. Der Bundesrat hat zur Bekämpfung dieser Entwicklung finanzielle Förderungsmassnahmen  für 2013 bis 2016 verabschiedet, die vor allem bei der Bildung, Forschung und Förderung der Innovationskraft der Schweiz ansetzen. Nebst den finanziellen Massnahmen werden aber vom Bundesrat auch Querschnittsthemen wie Chancengleichheit und nachhaltige Entwicklung als wichtig angesprochen.