Ein
nützliches, übersichtliches und gleichwohl detailliertes Nachschlagewerk zu
Sozialstandards und ihren Funktionsweisen ist Deborah Leipzigers "The
Corporate Responsibility Code Book" (2010).
Obwohl
nicht alle Standards darin enthalten sind und auch wieder vier Jahre alt, erhält man dank einer konsequent
angewandten Gliederungsstruktur über die einzelnen Standards hinweg einen guten
Überblick über deren Inhalte.
Mehr
Infos zum Buch (inkl. Bestellmöglichkeit) gibt es u.a. direkt beim
Greenleaf-Verlag:
http://www.greenleaf-publishing.com/productdetail.kmod?productid=3095
Claude Meier
In den letzten rund zehn Jahren entstanden zahlreiche Sozialstandards,
welche die Unternehmen dabei unterstützen sollen, sozial verantwortungsvoll zu
handeln. Die Standards unterscheiden sich teils stark. Sie bieten von einer
minimalen Orientierung bis hin zu einer prozessorientierten
Unterstützung bei der Implementierung alles. Beispiele sind die eher allgemeinen
OECD Guidelines, der spezifischere Standard Social Accountability 8000 aber
auch die detaillierte Global Reporting Initiative (GRI).
Die grosse Frage nach über zehn Jahren ist: Was bringt’s? Was ist
der Impact, die Wirksamkeit von Sozialstandards, im Sinne ihrer eigenen Ziele? Dieser
Frage bin ich mittels einer Untersuchung nachgegangen, und zwar in der
Bekleidungsbranche bezüglich Arbeitsrechte.