Posts mit dem Label Strategie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Strategie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 4. Mai 2015

Chalchi Züri: die andere Ideologie

Was, wann und wieso man in einer Wirtschaft etwas tun oder lassen soll, ist durch die Argumente von in sich schlüssigen Denksystemen geprägt. Nur weil ein Denksystem derart dominant ist, dass es als Normalität betrachtet wird, heisst das noch lange nicht, dass es keine Grundannahmen, Glaubenssätze und Irrungen enthält. Dies trifft sowohl auf zweckorientierte wie auch auf neoliberale Denksysteme zu.


Donnerstag, 23. April 2015

Gastblog: Gipfelikonferenz Banking & Finance

Die Gipfelikonferenz hatte dieses Mal Banking & Finance zum Thema.  Globalisierung und Digitalisierung, zunehmende Regulierungen sowie kulturelle Unterschiede bei den Geschäftsmodellen stellen die Finanzwelt vor grosse Herausforderungen.  Welche Auswirkungen diese Herausforderungen auf das Leadership haben, wollten wir in einer Diskussion herausfinden.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Kritik an der traditionellen Oekonomie

In einem Artikel in der NZZ vom 26.4.2014 berichtet der Redaktor Andreas Uhlig, dass Andrew Haldane, Exekutivdirektor der Bank of England, fundamentale Kritik an den Grundmauern der heutigen Ökonomie geübt habe. Er betonte dabei "dass ungehemmtes Eigeninteresse von Individuen und Unternehmungen, Gier und grenzenloser Wettbewerb ... der Gesellschaft geschadet und sie ärmer gemacht habe." Er plädierte dafür, "einige der grundlegenden Bausteine der vorherrschenden Ökonomie zu überdenken. “Dies würde zu einer Neuformulierung von Annahmen und Erkenntnissen der volkswirtschaftlichen Theorie führen. Aber auch auf der Stufe der einzelnen Unternehmung und in der Theory of the Firm hätte das weitreichende Konsequenzen.

Aus der Sicht unseres Institutes ist die Kritik einer so renommierten Persönlichkeit von speziellem Interesse, da wir schon seit mehr als 10 Jahre unserer Forschung auf eine solche Kritik der Grundannahmen der Theory of the Firm und der unternehmerischen Strategie ausgerichtet haben.

Mittwoch, 23. April 2014

Mitarbeitende und selbst Führungskräfte kennen häufig die Vision und das Leitbild nicht. Wird sich dies ändern?



Fast täglich werden in den verschiedenen Medien Artikel publiziert, die betonen wie wichtig eine starke Unternehmenskultur für den nachhaltigen Erfolg von Unternehmen ist. Eigentlich keine neue Erkenntnis. Der berühmte Ökonom Peter Drucker formulierte es vor einiger Zeit sehr treffend in einem Satz: „culture eats strategy for breakfast“.
Umso erstaunlicher ist es, wie schwierig es den meisten Mitarbeitenden und Führungskräfte fällt, auch nur Elemente von ihrer jeweiligen Unternehmenskultur, ihrem Leitbild oder ihrer Vision zu benennen. Erst kürzlich zeigte sich mir bei einer Gruppenarbeit im Rahmen eines Master-Studiums das gleiche Bild. In einer Aufgabenstellung ging es um Fragen rund um Vision und Leitbild. Kaum jemand kannte die Vision und Leitbild von seinem Unternehmen bzw. Arbeitgeber, oder konnte die Unternehmenskultur in wenigen Worten beschreiben.