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Mittwoch, 3. Februar 2016

Stakeholder-Belastung durch Frankenschock

Eine Befragung der Switzerland Global Enterprise bei 150 exportorientierten KMU im Dezember 2015 zeigt interessante Einblicke, wie sich diese Unternehmungen im Verlaufe des Jahres der Aufhebung des stabilen Franken – Eurokurses angepasst haben und welche ihrer Stakeholder davon betroffen wurden. Generell zeigt sich, dass das Exportvolumen gehalten werden konnte, dass indessen im Durchschnitt klare Margenverluste hingenommen werden mussten. Rund dreiviertel der befragten Firmen meldeten einen Margenverlust; bei 41 % lag der Rückgang allerdings nur bei 1 bis 10 %. Die Umfrage zeigt aber auch, dass die Unternehmungen mit verschiedenen Massnahmen versuchten,  die negativen Entwicklungen aufzufangen oder doch in Grenzen zu halten. Rund ein Viertel der Befragten meldeten sogar eine Margenverbesserung oder  lediglich eine Stagnation.

Mittwoch, 26. November 2014

Wer verantwortet die Unternehmungskultur der Banken?

Die grosse Bedeutung einer Unternehmungskultur für das Handeln des Managements und der Mitarbeitenden wie auch für den Erfolg von Organisationen aller Art ist aufgrund der umfangreichen Forschung der letzten 30 Jahre (1) kaum noch umstritten. Seither nimmt die Unternehmungskultur neben der Entwicklung und Umsetzung der Strategie und der Ausgestaltung der Corporate Governance einen prominenten Platz in der Managementliteratur ein.

Gerade in der heutigen Zeit des vielfältigen Wandels sind jedoch neue, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse im Bereich der Unternehmungskultur wieder sehr notwendig, da in der Gesellschaft ethisches Verhalten von Unternehmungen immer häufiger thematisiert wird.

Mittwoch, 19. November 2014

„Social Freezing“ bezahlt von Firmen: Nebenwirkungen im privaten Bereich

Für Frauen um die 35, die einen starken Kinderwunsch haben, denen aber bislang der passende Partner fehlte, kann „social freezing“, also das Einfrieren von Eizellen zwecks Fruchtbarkeitsverlängerung, einen individuell gewollten Zeitgewinn bringen. Unabhängig, ob man diese neuere Methode der Reproduktionsmedizin befürwortet oder nicht, handelt es sich hierbei primär um einen individuellen, privaten Entscheid.

Problematischer wird es aber, wenn Unternehmen beginnen, die Kosten für das Einfrieren von Eizellen ihrer Arbeitnehmerinnen zu übernehmen. Denn dadurch greifen sie elementar in einen grundsätzlich privaten Bereich ein. In den Medien wird viel darüber berichtet, dass Facebook und Apple neben anderen nun auch diese Kosten im Bereich der Familienplanung bezahlen.