Freitag, 30. Januar 2015

Haben wir das Potential der Altersarbeit verschlafen? Welche Firmen trotzdem gut dastehen.

Mit dem Titel „Altersarbeit in den Kinderschuhen: Senioren als Trumpf gegen den Fachkräftemangel“ mischt sich Avenir Suisse in den öffentlichen Diskurs zum Thema Arbeiten im höheren Alter ein. Entsetzt stellten die Medien jüngst nämlich fest, dass von Schweizer Firmen noch viel zu wenig unternommen wird, um das Problem des Fachkräftemangels ernsthaft anzugehen. Die Flexibilisierung des Renten- bzw. Referenzalters wird häufig als rasch zu implementierende Lösung angeboten. Was es dabei zu bedenken gilt, wird in diesem Blogbeitrag adressiert.


Mittwoch, 14. Januar 2015

Kontrolle oder Vertrauen – was ist besser? Die Vertrauensarbeitszeit.

Die Vertrauensarbeitszeit ist als neues Arbeitszeitmodell auf dem Vormarsch. Das Konzept funktioniert aber nicht ohne Voraussetzungen.

 

In seinem Blogbeitrag der letzten Woche widmete sich Thomas Scheider einer Analyse der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Schweizer Detailhandel. Ein in diesem Zusammenhang an Popularität gewinnendes Konzept, das den Arbeitnehmenden mehr Flexibilität einräumt, ist die sogenannte Vertrauensarbeitszeit: Mitarbeitende erfassen ihre Arbeitszeit nicht mehr per Chipkarte oder Computersystem, sondern entscheiden selbst, wieviel sie wann und wo arbeiten.

Montag, 5. Januar 2015

Generation Y und Führungskompetenzen

Die Zeit hat ein Interview mit dem Managementprofessor Philipp Riehm über die Führungskompetenzen der Generation Y publiziert. Und wie Unternehmen auf diese neuen Anforderungen reagieren können.

Link zum Interview

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Diskriminierung?

Organisationale Programme zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden von der Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien gleichermassen als wichtiger Bestandteil von guten Arbeitsbedingungen gehandelt. Dabei geht vergessen, dass oftmals nur privilegierte Arbeitnehmende in spezifischen Branchen diese Angebote wahrnehmen können.

Mittwoch, 26. November 2014

Wer verantwortet die Unternehmungskultur der Banken?

Die grosse Bedeutung einer Unternehmungskultur für das Handeln des Managements und der Mitarbeitenden wie auch für den Erfolg von Organisationen aller Art ist aufgrund der umfangreichen Forschung der letzten 30 Jahre (1) kaum noch umstritten. Seither nimmt die Unternehmungskultur neben der Entwicklung und Umsetzung der Strategie und der Ausgestaltung der Corporate Governance einen prominenten Platz in der Managementliteratur ein.

Gerade in der heutigen Zeit des vielfältigen Wandels sind jedoch neue, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse im Bereich der Unternehmungskultur wieder sehr notwendig, da in der Gesellschaft ethisches Verhalten von Unternehmungen immer häufiger thematisiert wird.

Mittwoch, 19. November 2014

„Social Freezing“ bezahlt von Firmen: Nebenwirkungen im privaten Bereich

Für Frauen um die 35, die einen starken Kinderwunsch haben, denen aber bislang der passende Partner fehlte, kann „social freezing“, also das Einfrieren von Eizellen zwecks Fruchtbarkeitsverlängerung, einen individuell gewollten Zeitgewinn bringen. Unabhängig, ob man diese neuere Methode der Reproduktionsmedizin befürwortet oder nicht, handelt es sich hierbei primär um einen individuellen, privaten Entscheid.

Problematischer wird es aber, wenn Unternehmen beginnen, die Kosten für das Einfrieren von Eizellen ihrer Arbeitnehmerinnen zu übernehmen. Denn dadurch greifen sie elementar in einen grundsätzlich privaten Bereich ein. In den Medien wird viel darüber berichtet, dass Facebook und Apple neben anderen nun auch diese Kosten im Bereich der Familienplanung bezahlen. 

Freitag, 14. November 2014

Der Fachkräftemangel, die Wirtschaft und der Mensch

Gestern war ich an der Tagung zum Thema „Arbeit im Lebensverlauf“. Ein Tag lang sprachen Personen aus der Perspektive der Arbeitnehmer, Arbeitgeber, der Politik und der Wissenschaft miteinander über den Fachkräftemangel in der Schweiz, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und über das „Potenzial“ älterer Arbeitnehmer. Ich möchte hier im Anschluss die spannendsten Punkte der gestrigen Veranstaltung zusammenfassen.

Der Fachkräftemangel ist seit der Annahme der Volksinitiative „Gegen Masseneinwanderung“ vom 9. Februar ein von allen politischen Lagern anerkanntes Problem. Die Ironie der Geschichte ist, dass nun alle Parteien nach Lösungen zur Ausschöpfung des gesamten (inländischen) Arbeitspotentials rufen. Dies betrifft insbesondere die Frauenförderung und die Förderung älterer Arbeitnehmenden. Nun muss schnell gehandelt werden, die Instrumentarien wirken schliesslich nicht von heute auf morgen! Am besten fangen wir heute damit an: